PDF komprimieren
Dieses Tool verkleinert PDFs, indem es jede Seite als komprimiertes JPEG-Bild neu rendert und daraus ein neues PDF zusammensetzt. Du wählst eine von drei Stufen, die Auflösung und Bildqualität gegen die Dateigröße abwägen. Alles passiert im Browser: Die Datei wird auf deinem eigenen Gerät geöffnet, verarbeitet und neu aufgebaut – sie verlässt es zu keinem Zeitpunkt.
100 % in deinem Browser. Deine Datei verlässt dein Gerät nie.
Funktionen
- Drei Stufen wägen Bildauflösung und JPEG-Qualität gegen die resultierende Dateigröße ab.
- Die Verarbeitung läuft komplett im Browser – dein PDF wird nie auf einen Server hochgeladen.
- Zeigt nach dem Komprimieren an, um wie viel Prozent die Datei kleiner geworden ist.
- Am wirksamsten bei Scans, Fotoseiten und anderen bildlastigen Dokumenten wie Broschüren.
- Das Ergebnis ist ein normales PDF, das sich in jedem gängigen Viewer öffnen lässt.
- Funktioniert in aktuellen Desktop- und Mobil-Browsern, ganz ohne Installation oder Konto.
Über dieses Tool
Im Hintergrund teilen sich zwei Open-Source-Bibliotheken die Arbeit. pdf.js – derselbe Renderer, den auch Firefox nutzt – öffnet dein Dokument und zeichnet jede Seite in der Auflösung der gewählten Stufe auf eine unsichtbare Zeichenfläche. Deren Inhalt wird anschließend als JPEG-Bild kodiert. Zum Schluss erzeugt pdf-lib ein komplett neues PDF und bettet pro Seite genau eines dieser Bilder ein.
Die drei Stufen steuern zwei Parameter: die Render-Auflösung und die JPEG-Qualität. Niedrig behält die höchste Auflösung und komprimiert am sanftesten, Mittel ist der ausgewogene Standard, Hoch rendert mit reduzierter Auflösung und starker Kompression für die kleinsten Dateien. Weil die Seiten zu Bildern werden, werden Text und Vektorgrafiken dabei gerastert – ein bewusster Kompromiss, der die großen Einsparungen erst möglich macht.
Deine Datei wird im Browser-Tab in den Arbeitsspeicher geladen und dort verarbeitet; nichts davon wird irgendwohin übertragen. Das bedeutet auch: Das Tempo hängt von deinem Gerät ab, nicht von einem Server. Das fertige PDF bekommst du mit dem Namenszusatz „-compressed“ zum Download, dein Original bleibt unverändert. Wenn du durchsuchbaren Text behalten musst, ist das Optimieren-Tool die bessere Wahl.
So komprimiert man ein PDF
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PDF auswählen
Ziehe dein PDF auf die Ablagefläche oder klicke auf den Auswahl-Button, um den Dateidialog zu öffnen. Das Tool verarbeitet eine Datei pro Durchlauf; nach dem Laden siehst du Name und Größe der Datei.
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Kompressionsstufe wählen
Wähle im Umschalter zwischen Niedrig, Mittel und Hoch. Niedrig bevorzugt die Qualität, Hoch eine möglichst kleine Datei – Mittel ist vorausgewählt und für die meisten Dokumente ein guter Kompromiss.
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Komprimierung starten
Klicke auf „Komprimieren“, um loszulegen. Hast du die falsche Datei erwischt, bringt dich „Abbrechen“ jederzeit zurück zur Ablagefläche, wo du ein anderes Dokument auswählen kannst.
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Lokale Verarbeitung abwarten
Während der Verarbeitung zeigt das Tool eine Ladeanzeige. Jede Seite wird dabei auf deinem Gerät gerendert und als JPEG neu kodiert; die Dauer hängt von Seitenzahl und Hardware ab – große Scans brauchen etwas länger.
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Komprimierte Datei speichern
Zum Schluss meldet dir eine Einblendung, um wie viel Prozent das Ergebnis kleiner ist. Das neue PDF speicherst du – je nach Browser über einen Speicherdialog oder als direkter Download – mit dem Zusatz „-compressed“ im Dateinamen; dein Original bleibt unberührt.
Typische Anwendungsfälle
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E-Mail-Anhang unter dem Limit
Ein eingescannter Vertrag oder eine Präsentation voller Fotos sprengt schnell die 20–25 MB, die viele Mail-Anbieter zulassen. Nach einem Durchlauf mit Mittel oder Hoch passt der Anhang meist locker – und die Empfängerseite bekommt weiterhin ein ganz normales PDF, das sich ohne Zusatzsoftware öffnen und drucken lässt.
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Upload in Portale mit Größenlimit
Bewerbungsportale, Uni-Plattformen und Behördenformulare lehnen Dateien oberhalb weniger Megabyte oft ab. Weil die Kompression lokal läuft, landen sensible Unterlagen wie Gehaltsnachweise, Zeugnisse oder Ausweisscans unterwegs auf keinem fremden Server – du verkleinerst das Dokument auf deinem eigenen Rechner und lädst nur die fertige Datei ins Portal selbst hoch.
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Gescannte Unterlagen platzsparend archivieren
Scanner mit hoher DPI-Einstellung erzeugen riesige PDFs – ein zehnseitiger Scan erreicht leicht 50 MB. Sind die Kopien nur für deine eigene Ablage gedacht, drückt die Stufe Mittel die Größe drastisch, ohne die Lesbarkeit zu gefährden. So passen deutlich mehr Dokumente in denselben Cloud-Speicher oder auf dieselbe Backup-Platte.
Tipps & Grenzen
- Text und Vektorgrafiken werden gerastert: Das komprimierte PDF ist nicht mehr durchsuchbar, und Text lässt sich weder markieren noch kopieren. Brauchst du das weiterhin, nimm stattdessen das Optimieren-Tool.
- Alles läuft in einem einzigen Browser-Tab. Sehr große Dokumente – hunderte Seiten oder hochauflösende Scans – brauchen daher Zeit und viel Arbeitsspeicher. Die Datei vorher mit dem Teilen-Tool aufzutrennen hilft.
- Starte mit Mittel und prüfe das Ergebnis. Ist die Datei noch zu groß oder die Qualität enttäuschend, gehe zurück zum Original und probiere eine andere Stufe aus.
- Die Kompression ist verlustbehaftet und lässt sich nicht rückgängig machen – behalte also das Original. Das Tool verändert es nie; das Ergebnis ist immer eine separate neue Datei.
Häufige Fragen
Um wie viel kleiner wird mein PDF?
Das hängt vom Inhalt ab. Bildlastige Dokumente wie Scans schrumpfen oft um 50–80 %, reine Text-PDFs verändern sich dagegen kaum oder werden sogar größer, weil ihre Seiten in Bilder umgewandelt werden. Die genaue Ersparnis zeigt dir das Tool nach jedem Durchlauf an.
Bleibt der Text markier- und durchsuchbar?
Nein. Jede Seite wird in ein JPEG-Bild umgewandelt, der Text wird also Teil des Bildes: Er bleibt lesbar, lässt sich aber nicht mehr markieren, kopieren oder durchsuchen. Brauchst du das später wieder, hilft nur eine anschließende Texterkennung (OCR).
Wird meine Datei auf einen Server hochgeladen?
Nein. pdf.js und pdf-lib laufen als JavaScript direkt in deinem Browser; das Dokument wird vollständig auf deinem Gerät geöffnet, gerendert und neu zusammengesetzt. Es werden keine Dateiinhalte übertragen – das kannst du in den Netzwerk-Tools deines Browsers selbst nachprüfen.
Welche Stufe soll ich wählen?
Mittel ist ein guter Standard für E-Mail und den Alltag. Nimm Niedrig, wenn die Optik zählt – etwa bei feiner Schrift oder detailreichen Bildern – und Hoch, wenn die Datei so klein wie möglich sein muss, zum Beispiel für strenge Upload-Limits.
Kann ich passwortgeschützte PDFs komprimieren?
Nein. Die Browser-Version kann verschlüsselte Dateien nicht öffnen; der Vorgang bricht mit einer Fehlermeldung ab. Entferne den Passwortschutz zuerst mit einem Werkzeug, das die Datei entschlüsseln kann, und komprimiere anschließend die ungeschützte Kopie.
Warum ist mein PDF kaum geschrumpft?
PDFs, die bereits stark komprimierte Bilder enthalten oder nur aus Text bestehen, bieten wenig Sparpotenzial. Die neu aufgebaute Datei kann dann sogar größer ausfallen als das Original; das Tool meldet in dem Fall 0 % Ersparnis, und du bleibst besser beim Original.
Bleiben Lesezeichen, Links und Formularfelder erhalten?
Nein. Da als Ergebnis ein frisch aufgebautes PDF mit einem Bild pro Seite entsteht, gehen alle interaktiven Elemente – Lesezeichen, Hyperlinks, Formularfelder, Kommentare – und auch die Metadaten des Dokuments verloren. Wenn du die Dokumentstruktur behalten musst, nutze stattdessen das Optimieren-Tool.